Der Palliativmedizinische Konsiliardienst (PKD) und der Hospizverein Ibbenbüren stellen ihre Arbeit vor

Betroffenen und deren Angehörigen ein würdevolles Leben und Sterben, gerade im gewohnten Umfeld (Zuhause- oder im Seniorenheim), zu ermöglichen, dafür steht die Arbeit des Palliativmedizinischen Konsiliardienstes (PKD) Nordmünsterland und der Hospizvereins Ibbenbüren im hiesigen Raum.

Am Mittwoch, 10. April, stellen Miriam Pohlmann (PKD) und Wolfgang Flohre vom Hospizverein Ibbenbüren ihre Arbeit beim Informationsabend des Vereins “Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e.V.“ um 19 Uhr im „Alten Gasthaus Wulf“ in Ibbenbüren-Püsselbüren vor.

Oftmals ist das Thema: „Würdevolles Leben und Sterben“ bei Patienten und Angehörigen mit Ängsten, Ausweglosigkeit und Sorgen besetzt, doch der PKD und der Hospizverein möchten genau das Gegenteil mit ihrer Arbeit erreichen.

„In unserer Arbeit steht die Lebensqualität des Betroffenen zu jeder Zeit im Mittelpunkt“, so die Koordinatorin vom Palliativmedizinischem Konsiliardienst (PKD) Nordmünsterland, Miriam Pohlmann. Sie und ihr Team, bestehend aus palliativmedizinisch speziell geschulten Ärzten, erfahrenen Pflegekräften mit umfangreicher Weiterbildung zur Palliativpflege und administrativer Unterstützung,

arbeiten mit dem Ziel den Patienten und Zugehörigen viel Sicherheit zu geben, Ängste zu nehmen sowie das Wohlergehen des Patienten als zentrales Element wahrzunehmen und umfassend zu unterstützen. Miriam Pohlmann möchte dabei die Wege aufzeigen, wie Betroffene in das „ummantelnde“ (lat. Pallium= Mantel) System des PKD eingeschrieben werden können. Trotzdem bleibt der Hausarzt immer der primäre Ansprechpartner für den Betroffenen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist der Hospizverein Ibbenbüren mit seiner ambulanten und/oder später auch stationären Arbeit. Im zweiten Teil des Gesprächsabends wird Wolfgang Flohre vom Vorstand des Hospizvereins Ibbenbüren die ambulante und stationäre Arbeit des Vereins vorstellen.

Alle Betroffenen und Interessierten sind am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr zum Informationsabend ins „Alte Gasthaus Wulf“ in Ibbenbüren-Püsselbüren, Püsselbürener Damm 379, eingeladen.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für Fragen und zum Austausch. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei der Selbsthilfegruppe bei Krebs und für Gefährdete, Susanne Vogt (stellv. Vorsitzende), Telefon: 05451-6056.

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