Aktuelle Informationen zum 14. Brustkrebslauf am Sonntag, dem 29. September 2019

Programm für 2019

Der Verein Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e. V. organisiert auch in diesem Jahr wieder einen Solidaritätslauf, um das Thema Brustkrebs ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und betroffenen Frauen in der Region zu helfen. Die Startgebühr von 2 Euro (Kinder frei) kommt in voller Höhe dem Verein Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e. V. für seine Arbeit zugunsten krebskranker und krebsgefährdeter Frauen und Männer aus der Region zugute.

 

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Krebs-Selbsthilfegruppen sind nach der Akutbehandlung oft die erste und wichtige Anlaufstellen für betroffene Patienten. Sie können auf die speziellen praktischen und emotionalen Bedürfnisse von Krebskranken eingehen, über krankheitsbedingte Schwierigkeiten informieren und auch konkret helfen.
Wir hoffen, dass Sie auf den folgenden Seiten die Informationen finden die Sie suchen. Wenn nicht lassen Sie uns bitte hier eine Nachricht zukommen.

Aktuelle Termine

< 2019 >

September

  • 11

    11.September.Mittwoch

    19:00 -21:00
    11-09-2019
    Altes Gasthaus Wulf

    Püsselbürener Damm 379A, 49479 Ibbenbüren, Deutschland

    Vortragsabend zum Thema antihormonale Therapie und das psychoonkologische Thema der „Resilienz“

    Der Verein “Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e.V.“ lädt zum Vortrag am Mittwoch, 11. September, ins „Alte Gasthaus Wulf“ in Püsselbüren ein

    Die antihormonale Therapie und das psychoonkologische Thema „Resilienz“ sind am Mittwoch, 11. September, die Themen beim Vortragsabend des Vereins “Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e.V.“. Um 19 Uhr beginnt der Vortrag von Dr. med. Dipl. Psych. Christoph Katz, Leiter des Brustzentrums am Klinikum Osnabrück im „Alten Gasthaus Wulf“ in Ibbenbüren-Püsselbüren.

    Der Mediziner wird die Neuigkeiten im Bereich der antihormonalen Therapie vorstellen. Dr. Katz wird den Fragen nachgehen, welches Medikament eingesetzt wird und wie lange die Therapien dauern. Zudem gibt er Tipps zum Thema: „Wie geht man mit den Nebenwirkungen um?“

    Ein weiterer Baustein des Abends ist Thema das „Resilienz“? Resilienz oder auch die psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Welche Kraftquellen können die Patienten in ihrer Situation nutzen? Anhand von Beispielen sollen individuelle Lösungen erkundet werden.

    Alle Interessierten sind am Mittwoch, 11. September, um 19 Uhr zum Vortrag von Dr. Katz im „Alten Gasthaus Wulf“ in Ibbenbüren-Püsselbüren, Püsselbürener Damm 379, eingeladen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für Fragen und Austausch. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Der Verein möchte zukünftig einmal im Monat, immer am 4. Mittwoch, eine offene Gesprächsgruppe für Krebspatienten anbieten. Zum ersten Mal treffen sich die Interessierten am 25. September um 18 Uhr in den Räumlichkeiten „Treffpunkt Trauer“ an der Oststraße 5 in 49477 Ibbenbüren.

    Des Weiteren weist die Selbsthilfegruppe auf den 14. Ibbenbürener Brustkrebslauf in Verbindung mit der „Aktion Lucia“, am Sonntag, 29. September, hin. Gegen 10 Uhr beginnen die Grußworte sowie die „Aktion Lucia“, in der besonders den Frauen gedacht wird, die täglich an Brustkrebs sterben. Um 11 Uhr startet der Solidaritätslauf, bei dem Hobby- und Profiläufer, Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder ihre 2,7 Kilometer langen Runden um den Ibbenbürener Aasee drehen können. Die Aktiven können zwischen Laufen, Walken, Gehen oder der Fahrt mit dem Rollstuhl wählen. Ab 10.30 Uhr können sich die Läufer im Anmeldezelt zum „Lauf für Jedermann“ anmelden. Parkplätze stehen am Aaseebad sowie an den Sportstätten zur Verfügung.

    Weitere Informationen gibt es bei der Selbsthilfegruppe bei Krebs und für Gefährdete, Susanne Vogt (stellv. Vorsitzende), Telefon: 05451-6056.

  • 25

    25.September.Mittwoch

    18:00 -21:00
    25-09-2019

    Claudia Keller & Susanne Vogt

    Von Sabine Plake
    IBBENBÜREN. Einfach mal ein offenes Ohr haben, Erfahrungen austauschen, Geschichten erzählen oder hören, Fragen
    fragen dürfen – dazu lädt die Selbsthilfegruppe bei Krebs und für Gefährdete ein.


    Denn es gibt ein neues Angebot: Am 25. September um 18 Uhr lädt die Selbsthilfegruppe in den Treffpunkt Trauer an der
    Oststraße 5 ein. Wolfgang Wiggers von der Fabi habe ihnen angeboten, den Raum mit zu benutzen.

    „Für uns ist der optimal“, sagen Claudia Keller und Susanne Vogt vom Vorstand der Selbsthilfegruppe. Der Treff liegt mitten in der Stadt, nahe des Busbahnhofes und Parkplätze gibt es um die Ecke. Alternativmedizin, Ernährung, Netzwerke, Ärztewahl, Wunderheilmittel – all das könnten Themen sein, die während des Gesprächskreises besprochen werden. „Unsere Gruppen sind offen für Menschen, die die Diagnose Krebs haben oder die gefährdet sind, beispielsweise Töchter.“ Angst spiele immer eine große Rolle bei einer Erkrankung. Der Gesprächskreis soll ganz unverbindlich sein, eine Möglichkeit, sich über ein Thema zu informieren, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen.
    Es sei eher nicht der Ort, wo es medizinische Auskünfte gebe. „Aber die Betroffenen können, wenn sie wollen, ihre eigenen Erfahrungen erzählen, Anlaufstellen erfahren und Tipps bekommen, wenn beispielsweise die Kur abgelehnt wurde.“

    Die Selbsthilfegruppe sei auch in der Lage, kurzfristig Gesprächspartner für diese Treffen zu organisieren. Beispielsweise zum Thema „Hilfe bei Infusionen“ oder „Palliativmedizin/Hospiz. Zudem arbeite sie eng mit dem Klinikum Ibbenbüren und dem Tumornetzwerk Münsterland zusammen. Aber auch Kooperationen mit anderen Kliniken sind selbstverständlich.

    Von den neuen Plänen unberührt sind daher auch die Themenabende, die die Selbsthilfegruppe regelmäßig in Püsselbüren im Alten Gasthaus Wulf veranstaltet.

    Im November wird Privatdozent Dr. Stephan Ziegeler, Chefarzt für Anästhesiologische Intensivmedizin, Spezielle Schmerztherapie und Notfallmedizin am Klinikum Ibbenbüren zum Thema „Operieren ohne Narkose“ referieren.

  • 29

    29.September.Sonntag

    00:00
    29-09-2019

    Der „14. Ibbenbürener Brustkrebslauf“ steht vor der Tür. Neben dem gemeinsamen Solidaritätslauf möchte der Verein „Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e.V.“ mit der „Aktion Lucia“ mehr Licht in das dunkle Kapitel „Brustkrebs in Deutschland“ bringen.

    Am Sonntag, 29. September, sind alle Hobby- und Profiläufer wieder eingeladen, sich gemeinsam an der frischen Luft zu bewegen. Denn nichts ist einfacher als Laufen, Walken, Gehen oder Rollstuhl fahren, um etwas gegen eine so schwere Krankheit zu tun. „Wir möchten auf die vorbeugende Wirkung des Laufens gegen Brustkrebs aufmerksam machen“, so die Vorsitzende des Ibbenbürener Vereins Edith Storm. Etwa jede achte Frau in Deutschland erkrankt an Brustkrebs, meistens zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr. Regelmäßiger Sport kann das Risiko um bis zu 30 Prozent senken.

    Ab 10.30 Uhr gibt es die Möglichkeit zur Registrierung im Anmeldezelt. Mit der Startgebühr von 2 Euro wird der Verein „Selbsthilfe bei Krebs und für Gefährdete e.V.“ in seiner Arbeit unterstützt. Somit kommt das Geld den krebskranken und krebsgefährdeten Frauen und Männern aus der hiesigen Region zugute. Der gemeinsame Startschuss für alle Kinder und Jugendlichen sowie Männer und Frauen fällt um 11.00 Uhr am Bootsanleger am Aasee in Ibbenbüren unter dem Motto: „Dabei sein ist alles!“

    „Bereits gegen 10.00 Uhr möchten wir mit der „Aktion Lucia – Licht gegen Brustkrebs“ starten“, lädt Susanne Vogt, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins ein.  Die Aktion Lucia wurde erstmals im Jahr 2001 von der damaligen Brandenburgischen Ministerin Regine Hildebrand als Schirmfrau mit auf den Weg gebracht. In Deutschland sterben heute jeden Tag 48 Frauen an Brustkrebs (Zahl aus dem Bericht des Robert-Koch-Institut , Zentrum für Krebsregisterdaten, aus dem Jahr 2012). So war es gestern und vorgestern, so wird es morgen und übermorgen sein – Tag für Tag, Jahr für Jahr fallen über 17.500 Frauen dieser Krankheit zum Opfer.

    „Am Ibbenbürener Aktionstag gedenken wir jeder Frau, die während des Tages an Brustkrebs stirbt, mit dem Endzünden einer Kerze. Denn Lucia bedeutet Lichtträgerin“, erklärt die Kassiererin der Selbsthilfegruppe Mara Vogt. Der Verein hofft, dass seine brennenden Anliegen weiter Gehör finden und Licht bringen in das Thema „Brustkrebs in Deutschland“. Alle Teilnehmer, egal wie weit sie laufen, gehen oder walken, erhalten eine Urkunde. Es zählen weder die Schnelligkeit noch die Anzahl der Runden. Parkplätze stehen am Aaseebad sowie an den Sportstätten zur Verfügung. Zum Zieleinlauf kommen die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Mettingens Bürgermeisterin Christina Rählmann zur Haarschneideaktion zu Gunsten des neuen Hospizhauses Tecklenburger Land.

     

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.